Bei Wedau-Regatta ein Sieg, bei den Europameisterschaften das A-Finale

Es war für RuS-Athlet Lucas Schäfer das erste vorsichtige Kräftemessen auf internationalen Gewässern seit seiner verletzungsbedingten Pause. Sowohl auf der Internationalen Wedau Regatta als auch bei den Europameisterschaften in Luzern sahen die Zuschauer einen ambitionierten Top-Athleten in guter Form, der gezeigt hat, dass er im europäischen Vergleich nach wie vor zu den Spitzenruderern gehört.

Bei der Wedau Regatta Mitte Mai ging der Gisselberger am ersten Renntag im Leichtgewichts-Doppel Vierer an den Start. Der Vierer trat in EM-Besetzung an, um sich für Luzern einzustimmen und mögliche Leistungen abzurufen. Tatsächlich gelang Lucas und seinem Team mit Mahni Fatahi, Julian Schneider und Joachim Agne ein Start-Ziel-Sieg. Das Team hatte viel trainiert, um sich auf das neue Boot und aufeinander einzustellen und Lucas Schäfer prognostizierte vor der EM: „Dort wird es spannend. Vielleicht ist mit Glück und wenn wir das zeigen, was wir im Training geübt haben, auch eine Überraschung möglich.“

Für andere nur eine Platzierung, für ihn persönlich ein Sieg: Lucas Schäfer rudert nach seiner Verletzungspause wieder um europäische Spitzenplätze.
EM: Über den Hoffnungslauf ins A-Finale
Acht Nationen ruderten dann in der Schweiz um den Titel des Europameisters. Als Nummer 3 im Hoffnungslauf gelang Lucas‘ Vierer zur Freude der Fans und seines Vereins noch der Einzug ins A-Finale. Dass es dort Platz sechs wurde, werteten manche als „Dämpfer“, der Verein Rudern und Sport Steinmühle beglückwünschte Lucas. Der RuS-Vorstand: „Wir im näheren Umfeld wissen, dass ein Ergebnis wie dieses großartig ist und noch vor einiger Zeit für Lucas gesundheitsbedingt in weiter Ferne lag.“ Weitertrainieren ist für das Quartett die einfache Ansage. Und, ganz wichtig: Nicht entmutigen lassen.
EM-Rennen auf dem Rotsee in Luzern: Lucas Schäfer und seine Mannschaft erruderten sich über einen guten Platz im Hoffnungslauf die Teilnahme am A-Finale. Foto: Hansjörg Käufer