Dustin Brömer: Vor der Kulisse von Basel rein in den Achter

 „So etwas habe ich noch nie erlebt,“ schwärmte RuS-Leistungsruderer Dustin Brömer nach seiner Teilnahme an der Mirabaud BaselHead Regatta am vergangenen Wochenende. Er saß in einem von 129 gemeldeten Achtern mit Teilnehmenden aus 10 Nationen. Ein Riesenevent.
Nicht zum ersten Mal fuhr der angehende Abiturient am Freitag direkt nach seiner Klausur nach Radolfzell an den Bodensee, um dort zum Team seiner Renngemeinschaft zu stoßen. Einmal wurde übernachtet, dann ging es um 6 Uhr morgens nach Basel. „Es war unbeschreiblich, vor dieser Kulisse zu trainieren,“ schwärmt Dustin von seinem ersten Start auf dem Rhein.
Das Zusammentreffen mit Top-Athleten aus verschiedenen Ländern motivierte den Steinmühlenschüler stark. „Da wir zum ersten Mal in dieser Konstellation im Achter zusammen ruderten, wussten wir natürlich, dass es um unsere Erfolgsaussichten nicht zum Besten bestellt war.“
Auf der Strecke, auf der ein 6,4 Kilometer langes Verfolgungsrennen absolviert werden musste, ließen Dustin und seine Crew in ihrer Ruderklasse immerhin noch ein Boot hinter sich. Ein kleiner Zwischenfall ließ den Adrenalinpegel zusätzlich weiter hochschnellen, denn bei der Wende des europäischen Frauenachters steuerte dieser unsanft auf Dustins Boot zu. „Tatsächlich kam es zum Crash, aber verletzt wurde niemand,“ erzählt Dustin Brömer erleichtert. Noch immer trägt er das Bild in sich, als 129 Achter gefühlt gleichzeitig auf dem Rhein unterwegs waren.
Die Teilnahme an der Mirabaud BaselHead Regatta bereichtert den Erfahrungsschatz des RuS-Ruderers: „Das Ganze hat mich extrem motiviert, auch wenn das Ergebnis das vielleicht nicht vermuten lässt.“ In seiner Renngemeinschaft  möchte er die Details aufarbeiten und genau hinschauen, wo er Nachhol- und Optimierungsbedarf hat. „Es wäre schön, im Team auf den Deutschen Meisterschaften zu starten.“ (Hei)